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KI IN DEINEM BERUF

KI im Marketing: Was sich für Marketer wirklich ändert

Texte, Bilder und Reportings entstehen heute in Minuten. Der Engpass verschiebt sich von der Produktion zur Entscheidung – was gesagt werden soll und warum.

Ein typischer Marketing-Alltag – und wo KI ansetzt

Marketing ist der Bereich, in dem generative KI am schnellsten angekommen ist. Diese Übersicht zeigt ein typisches Aufgabenprofil und wie stark KI die jeweilige Tätigkeit heute schon verändert.

44 %

der Kerntätigkeiten im Vergleichsberuf Fachwirt/in – Marketing gelten laut IAB heute als automatisierbar. Wert beim IAB prüfen →
Die folgende Aufgabenverteilung ist unsere eigene Einordnung eines typischen Profils und stammt nicht vom IAB.

Content erstellenersetzbar
Bildmaterial & Grafikersetzbar
Kampagnen-Reportingersetzbar
Social Media betreuenim Wandel
SEO & Keyword-Rechercheim Wandel
Kampagnenstrategiebleibt
Markenpositionierungbleibt
Abstimmung & Briefingsbleibt

Typisches Aufgabenprofil. Die Einordnung zeigt, wie stark eine Tätigkeit sich durch KI verändert – nicht, ob dein Beruf verschwindet.

Contenterstellen16 % der ZeitBildmaterial &Grafik10 % der ZeitKampagnen-Reporting11 % der ZeitSocial Mediabetreuen13 % der ZeitSEO &Keyword-Recherche10 % der ZeitKampagnenstrategie14 % der ZeitMarkenpositionierung13 % der ZeitAbstimmung &Briefings13 % der Zeit
Zeiteinsatz Automatisierbar Überschneidung

Die rote Fläche zeigt, wo viel Arbeitszeit in Tätigkeiten steckt, die KI zunehmend übernimmt.

Quelle: IAB Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Bundesagentur für Arbeit), abgerufen am 26.08.2026. Das Substituierbarkeitspotenzial gibt an, welcher Anteil der Kerntätigkeiten eines Berufs heute technisch automatisierbar wäre – nicht, welcher Anteil der Arbeitszeit tatsächlich wegfällt.

Was das für deine Arbeitswoche bedeutet

37 %

der Woche sind stark automatisierbar

Textentwürfe, Bildvarianten und Standard-Auswertungen entstehen heute per Prompt. Wer diese Arbeit weiter von Hand macht, arbeitet gegen den Markt.

23 %

verändern sich gerade spürbar

Social-Betreuung und SEO-Recherche laufen künftig KI-gestützt. Die Aufgabe bleibt, aber der Zeitaufwand und die geforderte Tiefe verschieben sich.

40 %

bleiben klar bei dir

Strategie, Markenhaltung und die Abstimmung mit Menschen. Genau hier entscheidet sich, ob aus schnellem Output auch gutes Marketing wird.

Diese vier Fähigkeiten entscheiden im Marketing

Aus dem Aufgabenprofil ergibt sich ziemlich genau, was du können musst – und es ist nicht „KI verstehen“ im Allgemeinen.

01

Content erzeugen und auf Markenstimme trimmen

Den Rohtext liefert das Werkzeug in Sekunden. Dein Wert liegt darin, zu erkennen, was davon austauschbar klingt und die Marke verwässert.

02

Kampagnendaten deuten statt nur berichten

Auswertungen kommen automatisch. Gefragt ist, wer daraus die richtige nächste Entscheidung ableitet – und die auch begründen kann.

03

KI-Bilder rechtssicher einsetzen

Lizenz- und Urheberrechtsfragen bei generierten Bildern sind ungeklärter, als viele denken. Fehler treffen die Marke, nicht das Tool.

04

Briefen können

Wer präzise beschreibt, was er will, bekommt brauchbare Ergebnisse. Diese Fähigkeit ist die neue Kernkompetenz – gegenüber KI wie gegenüber Agenturen.

Was du wann angehst

Im Marketing wird das Produzieren billig. Wertvoll wird, wer entscheidet, was überhaupt gesagt werden soll.

Jetzt · 0–3 Monate

Produktion beschleunigen

  • Varianten statt BlindtexteKanalgerechte Fassungen eines Textes in Minuten erzeugen – und die schwache Hälfte verwerfen.
  • Reporting automatisierenKampagnenzahlen zusammenziehen lassen, statt sie monatlich manuell zu bauen.

Nächste 12 Monate

Schärfer zielen

  • Zielgruppen aus Daten schärfenAus Verhalten ableiten, wen du wirklich erreichst – nicht aus Personas von vor drei Jahren.
  • Testen statt ratenMehr Varianten gegeneinander laufen lassen, weil die Erstellung nicht mehr der Engpass ist.

Langfristig

Unverwechselbar bleiben

  • Die Markenstimme verteidigenErkennen, was nach euch klingt und was nach Modell – und den Unterschied durchsetzen.
  • Kanalstrategie verantwortenEntscheiden, wo Aufwand hingeht, wenn alle Wettbewerber dieselben Werkzeuge haben.

Noch unsicher, welche Art von Weiterbildung passt?

Ein Zertifikat, eine Praxis-Schulung oder doch ein Coaching? In der Übersicht siehst du, worin sich die Angebotsarten unterscheiden.

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